Private Rentenversicherung vs. ETF-Depot ab 50 — lohnt sich das noch?
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Lagerist_Lars_Invest
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Re: Private Rentenversicherung vs. ETF-Depot ab 50 — lohnt sich das noch?
Ich steck da auch nicht so tief drin wie die Modis hier, aber ich bin auch Mitte 30 und hab mich letztes Jahr mit dem Thema beschäftigt ?
Was ich gelernt hab: Wenn man keinen Honorarberater bezahlen will (kostet so 150-300€ pro Stunde, aber ist unabhängig), kann man auch einfach auf dem Vergleichsportal Nafi oder bei Check24 unter "fondsgebundene Rentenversicherung" schauen — ABER nur die Nettotarife rausfiltern. Die haben da nen Filter. Alles andere ist meistens Provisionsmüll.
Ich selbst mach's simpel: Sparplan auf den Vanguard FTSE All World bei Trade Republic, 150€ im Monat. Kein Mantel, kein Berater, kein Stress. Ob das für Gabi mit 50 noch optimal ist, weiß ich nicht, aber einfacher ist's auf jeden Fall ?
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Inflationsschutz_Irene
- Beiträge: 11
- Registriert: So Mär 06, 2022 11:00 pm
Re: Private Rentenversicherung vs. ETF-Depot ab 50 — lohnt sich das noch?
Sorry für den Late-Reply, aber ich wollte noch ergänzen was @KreditBremse_Kira angesprochen hat — das ist ein berechtigter Punkt.
Der Rentenumwandlungsfaktor (auch Rentenfaktor genannt) ist tatsächlich kritisch. Bei vielen Verträgen steht da z.B. 25 Euro monatliche Rente pro 10.000 Euro angespartem Kapital. Das sind 0,25% pro Monat, also 3% p.a. — und damit bräuchte man 33 Jahre um sein Kapital zurückzubekommen. Wer mit 67 in Rente geht, müsste also 100 werden um "vorn zu liegen".
Deshalb: Wenn Versicherung, dann unbedingt den garantierten Rentenfaktor im Vertrag prüfen — nicht nur den aktuellen. Viele Verträge haben da eine Klausel die dem Versicherer erlaubt den Faktor zu senken. Das ist ein echter Fallstrick.