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Notgroschen: 3 oder 6 Monatsgehälter? Und wohin damit?

Verfasst: So Jun 21, 2026 11:33 am
von RatenkaufRebell_Rico
Hey Leute, ich bin gerade dabei meine Finanzen mal ordentlich aufzuräumen. Bisher hab ich irgendwie immer alles auf einem Haufen gehabt - Notgroschen, Urlaubsgeld, alles zusammen auf dem Girokonto. Mein Kumpel sagt ich soll mindestens 3 Nettogehälter als Rücklage haben, seine Freundin meint 6 Monate minimum. Ich verdiene ca. 2.400 netto, wäre also zwischen 7.200 und 14.400 Euro. Das fühlt sich viel an wenn das einfach so rumliegt und kaum Zinsen bringt. Wie handhabt ihr das? Und wo parkt ihr den Notgroschen aktuell sinnvoll?

Re: Notgroschen: 3 oder 6 Monatsgehälter? Und wohin damit?

Verfasst: So Jun 21, 2026 12:07 pm
von NullzinsNervensäge
Klassische Diskussion, kenn ich ? Ich halte 3 Monate für absolut ausreichend wenn du keine Familie ernährst und einen sicheren Job hast. Alles drüber hinaus ist meiner Meinung nach totes Kapital das du besser investieren könntest. Ich hab meinen Notgroschen auf einem Tagesgeldkonto geparkt, aktuell noch ca. 2,8% Zinsen - nicht die Welt aber besser als Girokonto. Wichtig ist einfach dass du schnell rankommst wenns brennt.

Re: Notgroschen: 3 oder 6 Monatsgehälter? Und wohin damit?

Verfasst: So Jun 21, 2026 12:41 pm
von Zinseszins_Zelda
Also ich sehe das anders als mein Vorredner. Mit 6 Monatsgehältern schläfst du einfach ruhiger, Punkt. Klar, das Geld 'arbeitet nicht' aber Sicherheit hat auch einen Wert. Ich trenne das übrigens strikt: Notgroschen auf separatem Tagesgeldkonto (psychologisch wichtig!), Rest investiert. Zum Thema Zinsen - schau mal bei Direktbanken rein, da gibt es aktuell noch bessere Konditionen als bei den Filialbanken. Und Rico, dein Ansatz alles auf dem Girokonto zu mischen ist wirklich suboptimal ?

Re: Notgroschen: 3 oder 6 Monatsgehälter? Und wohin damit?

Verfasst: So Jun 21, 2026 2:14 pm
von DividendenDame_Dorothea
Ich bin selbstständig, da empfehle ich sogar 9-12 Monate Reserve. Für Angestellte mit unkündbarem Job reichen 3 Monate locker. Was ich aber ergänzen möchte: Schaut euch auch Geldmarktfonds als Alternative an! Täglich verfügbar, aktuell ähnliche Rendite wie Tagesgeld, aber etwas flexibler was Summen angeht. Rico, bei deinem Gehalt würde ich eher Richtung 3 Monate tendieren und den Rest monatlich in einen ETF stecken. Das Geld auf dem Konto verliert real an Wert durch Inflation.

Re: Notgroschen: 3 oder 6 Monatsgehälter? Und wohin damit?

Verfasst: So Jun 21, 2026 2:29 pm
von HaushaltsbudgetHubi
Boah, ich hab das früher auch so gemacht wie du Rico, alles auf einem Konto ? Großer Fehler, man gibt das Geld viel leichter aus wenn man nicht genau weiß was 'angetastet werden darf'. Ich überweise jetzt jeden Monat automatisch auf ein extra Tagesgeldkonto. Mein Tipp: Fang mit einem Monat an, dann jeden Monat aufstocken bis du bei 3-4 Monaten bist. Fühlt sich weniger überwältigend an als sofort 14k beiseite legen zu müssen!